
Der Ball Man unterscheidet grundsätzlich zwei Arten von Bowlingbällen: STRIKEBALL und SPAREBALL (auch Hausbälle) Der größtmögliche Umfang eines Balles beträgt 685,8mm, das ergibt einen Maximaldurchmesser von 218,3mm. Das Gewicht eines Bowlingballes liegt zwischen 6 und 16 lbs.
DER STRIKEBALL
Der COVERSTOCK wird heute aus einer großen Vielfalt verschiedener Kunststoffverbindungen hergestellt. Jede dieser Oberflächen unterscheidet sich in der Zusammensetzung des Kunststoffs und diverser Fremdkörper, die darin eingearbeitet sind (so genannte Partikel). Auch werden die Oberflächen je nach Eigenschaften des Balls "sanded" (geschliffen) oder "polished" (poliert). Die muss in einem "Ballsteckbrief" angeführt sein. Der CORE ist der hoch verdichtet Mittelpunkt eines Strikeballes. Die Kerne haben sich im Laufe der Jahre stark weiter entwickelt. Waren es früher birnen- oder flaschenförmige Teile, unterscheidet man heute eine Vielzahl von Variationen. Die Position des Kerns wird durch den so genannten PIN (eine farbige Markierung) auf dem Ball angezeigt. Der PIN bezeichnet aber nicht den Schwerpunkt des Balles, sondern dieser wird gesondert vermessen und markiert - meist durch einen kleinen, eingestanzten Punkt. Das FÜLLMATERIAL füllt den Raum zwischen Kern und Coverstock aus und dient je nach Verdichtung zur Regulierung des Gewichtes. DER SPAREBALL Für mehr Informationen --> Bahnenordnung des ÖSKB DIE BOHRUNG
Die Bohrung eines persönlichen Balles (im Gegensatz zu den auf den Bowlinganlagen für jeden benutzbaren "Hausbällen") wird im Allgemeinen durch einen speziell ausgebildeten Ballbohrmechanikers durchgeführt, der die Finger- und das Daumenloch an die Größe der Finger bzw. des Daumens, die Abstände und Winkel der Finger zueinander und zum Daumen sowie die Spieltechnik des Ballbesitzers beim Bohren berücksichtigt. |