Die Bowlingbahn

Die Bowlingbahn besteht aus Kunststoff oder aus lackiertem Holz,
ist 41“ – 42“ (1,041m – 1,066m) breit und wird in folgende Bereiche eingeteilt:

Anlaufbereich ______  Lauffläche ___________________ Pindeck

                          Foulline

Anlaufbereich:
Das ist jener Bereich, in dem sich ein Spieler bewegt, um seinen Wurf durchzuführen. Er muss mindestens 15 Fuß (4,572m) lang sein, kann aber auch länger sein, d.h. dass die Markierungspunkte in diesem Bereich nicht in jeder Halle gleich weit von der Foulline entfernt sind.
Empfehlenswert ist daher, vor einem Spiel (egal ob Training oder Meisterschaft) den persönlichen Startpunkt zu ermitteln. Am einfachsten ist dies z.B. bei einem 4-Schritt-Anlauf, indem man mit dem Rücken zur Bahn, Fersen an der Foulline, 4 ½ Schritte in Richtung Markierungspunkte geht. Dort wo man zu stehen kommt, befindet sich der persönliche Startpunkt.

Foulline:
Die ist eine (zumeist) schwarze Linie, die Anlauf und Lauffläche voneinander abgrenzt. Zusätzlich ist diese durch einen Lichtschranken mit dem Computer verbunden. Wird diese ausgelöst, so wird für den Wurf ein F (Foul) eingetragen, die gefallenen Pins zählen nicht (weitere Regeln dazu siehe Bahnenordnung des ÖSKB)

Lauffläche:
So benennt sich der 60 Fuß (18,32m) lange Bereich zwischen der Foulline und dem Headpin. Dieser Bereich darf vom Spieler nicht betreten werden. Üblicherweise wird sie regelmäßig mit einem dünnen Ölfilm überzogen, nur das letzte Drittel der Bahn bleibt trocken. Die Lauffläche ist geölt, um in erster Linie den Bahnenbelag zu schützen. Die Ölung macht aber auch für Sportler den Reiz des Spielens aus, da diese ein mehr oder weniger anspruchvolles Spiel verlangt. Bei einem Hakenball sorgt das Öl dafür, dass die Seitenrotation erst kurz vor den Pins, also im trockenen Bereich, Wirkung zeigt. Wäre die Bahn gänzlich ungeölt, würde jede Rotation den Ball unmittelbar in die Rinne befördern. Fortgeschrittene Spieler besitzen mehrere Bälle unterschiedlicher  Oberflächenbeschaffenheit und Materialien, um sich auf die wechselnden Bedingungen durch mehr oder weniger Öl und die unterschiedliche Beschaffenheit der Bahn anzupassen.

Eine Bahn kann z.B. eine solche Ölung aufweisen:

Die blaue Farbe markiert jenen Bereich der Lauffläche, in dem Öl aufgetragen wurde. Je dunkler die Farbschattierung, umso mehr Öl befindet sich auf diesem Abschnitt.
Bei diesem Beispiel sieht man, dass unmittelbar hinter der Foulline sehr viel Öl aufgetragen wurde. Die Menge wurde kontinuierlich reduziert.
Bei 38 Fuß endet die Ölung, der Ball kommt in den trockenen Bereich und wird, entsprechend der Spieltechnik des Bowlingspielers, reagieren.

Pindeck:
Als Pindeck wird jener Bereich benannt, in dem die Pins stehen. Diese Fläche wird nicht geölt, sondern nur gereinigt, sodass der Ball die volle Wirkung aus der Spieltechnik des Bowlingspielers ausüben kann.

Die Anordnung der Pins sieht folgendermaßen aus:

Rinne (Gutter)
Die Rinnen sind die tiefer liegenden Bereiche rechts und links neben der Lauffläche und dem Pindeck. Läuft der Ball in die Rinne, wird zwar der Wurf gezählt, aber keine Pins angerechnet. Springt der Ball aus der Rinne und wirft Pins um, so werden diese nicht angerechnet (siehe Bahnenordnung des ÖSKB).